„Deutscheste“ Ortschaften Ungarns: (1.2) Sagetal

Wie entstand eines der „deutschesten“ Dörfer Ungarns? Der zweite Teil über Sagetal/Szakadát zeigt die spannende Geschichte der Ansiedlung durch Graf Mercy, das harte Leben der ersten deutschen Kolonisten und die Entwicklung eines bedeutenden lutherischen Zentrums in Tolnau. Auch kuriose Sitten, Bauernaufstände und Familiengeschichten machen den Beitrag besonders lesenswert. Jetzt eintauchen in die bewegte Vergangenheit der Donauschwaben!

Lenaus Gedankenwelt im Vormärz

Nikolaus Nikolaus Lenau als Vordenker der Revolution? Der Artikel beleuchtet, wie seine oft unterschätzten epischen Werke im Vormärz trotz Zensur mutig für Freiheit, Demokratie und gegen Tyrannei eintraten. Inspiriert von der Französische Revolution spiegeln Figuren wie Savonarola den Kampf gegen Unterdrückung. Ein faszinierender Blick auf Literatur als Widerstand!

Faszination Fundamente, Fluss und Fotografie. Interview mit Kolos Kirchner

Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Mobilia” Kolos Kirchners, die im Géza-Féja-Gemeindehaus in Gran/Esztergom zu sehen ist, habe ich den Fotokünstler dazu befragt, was für eine Rolle in seinem persönlichen Leben die multiethnische Umgebung von Raitzenmarkt/Ráckeve und die deutsche Nationalitäten-Zugehörigkeit spielen. Herausgekommen ist ein authentisches und ehrliches Bekenntnis zu der deutschen Sprache und der Pflege der Nationalitätenkultur, der von der Donau beherrschten

Deutsche Wurzeln im Semplin-Gebirge

Karlsdorf im Semplin-Gebirge bewahrt bis heute seine schwäbischen Wurzeln Zwischen Weinbergen lebt eine starke Gemeinschaft, geprägt von Traditionen, Festen und deutscher Kultur. Doch der Wandel ist spürbar: Die Sprache verschwindet langsam, während junge Familien neues Leben bringen. Kann die Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft gelingen?

Fekeder Wassermühle auf der Liste bedrohter Denkmäler

Die historische Wassermühle von Feked steht vor dem Verfall – und rückt nun ins internationale Rampenlicht: Als eines der meistgefährdeten Denkmäler Europas droht ihr das endgültige Aus. Doch es gibt Hoffnung: Mit großem Engagement kämpfen lokale Akteure für ihre Rettung und eine neue Zukunft als Lern- und Erlebnisort. Wird dieses einzigartige Kulturerbe bewahrt?

Lindenbaum erinnert an das Leid vor 80 Jahren

Eine Linde als lebendiges Mahnmal: 80 Jahre nach der Vertreibung aus Plankenhausen wird Geschichte greifbar. Die bewegende Gedenkfeier verbindet Erinnerung, Schmerz und Hoffnung auf Versöhnung. Persönliche Schicksale, gemeinsames Gedenken und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt stehen im Mittelpunkt. Was bedeutet Heimat – damals und heute?

Attraktiv sein für die madjarische Gemeinschaft

Wie kann Schule Identität stärken und gleichzeitig modern bleiben? László A. Szabó zeigt, wie innovative Ansätze wie 72-Minuten-Stunden, Gemeinschaftserlebnisse und starke Sprachförderung Schüler erfolgreich begleiten. Doch sinkende Zahlen und Assimilation stellen große Herausforderungen dar. Kann die madjarische Schule langfristig attraktiv bleiben?

Die 11. LdU-Jugendkonferenz in Ödenburg

Zukunft gestalten, Identität bewahren: Bei der 11. LdU-Jugendkonferenz in Ödenburg trafen sich engagierte junge Ungarndeutsche aus dem ganzen Land. Sie diskutierten Politik, lernten praxisnah Fördermöglichkeiten kennen und stärkten ihr Netzwerk. Zwischen Tradition, Dialog und Verantwortung zeigt sich: Die nächste Generation ist bereit, ihre Gemeinschaft aktiv zu prägen.

Wahlkrimi

Wahlkrimi bei den Ungarndeutschen: Wird Gregor Gallai das Mandat sichern – oder droht ein historischer Verlust? Sinkende Registrierungen, politische Spannungen und neue Kräfte wie Peter Magyar sorgen für Nervenkitzel. Zwischen Loyalität, Kritik und Mobilisierung entscheidet sich alles in den letzten Tagen.

Ungarndeutsche mit schwächerer Parlamentspräsenz?

Weniger registrierte Wähler, schwindende Chancen: Die ungarndeutsche Gemeinschaft steht vor einer entscheidenden Wahl. Wird das privilegierte Mandat im Parlament verloren gehen? Trotz Reformen und früherer Erfolge scheint 2026 ein Wendepunkt zu sein. Zwischen Identität und politischer Einflussnahme müssen viele neu abwägen…

Mein deutsches Erbe

Ein persönlicher Weg zwischen Verdrängung und Wiederentdeckung: Die Autorin erzählt, wie sie ihr ungarndeutsches Erbe erst spät erkannte – und durch die deutsche Sprache neu entdeckte. Trotz familiärer Brüche und historischer Traumata wurde Deutsch zu ihrer inneren Heimat. Heute lebt sie ihren Traum, unterrichtet die Sprache und gibt ihr Erbe weiter.

Wahl(Recht) und die Nationalitäten

Minderheiten im Wahlsystem – Chance oder strukturelles Dilemma? Die Analyse von Dr. Dora Frey zeigt, warum nationale Minderheiten in Ungarn trotz neuer Regeln weiterhin vor großen Hürden stehen. Zwischen Wahlrecht, politischem Einfluss und sinkender Wählerzahl spitzt sich die Lage zu – besonders für die Ungarndeutschen. Wird 2026 noch ein eigener Abgeordneter möglich sein?

Im Zeichen des Dialogs

Dialog statt Parteipolitik – Gregor Gallai im Interview Gregor Gallai setzt auf kontinuierlichen Dialog statt politischer Grabenkämpfe. Im Fokus stehen starke Interessenvertretung, moderne Identität und die Zukunft der Ungarndeutschen. Wie er Herausforderungen wie Abwanderung, Sprachverlust und politische Spannungen meistern will, verrät er im Gespräch.

Der Windkönig

Es ist knapp über 50 Jahre her, dass eine Folge von Sagen, Märchen und überlieferten Erzählungen aus der Branauer Region (Komitat Branau) vom Leben der Bergleute erschien. Die Märchen der Branauer Bergleute wurden von Dr. Karl Vargha und Dr. Béla Rónai gesammelt und im Band “Der schlaue Bergmannsknappe” im Jahr 1973 vom Demokratischen Verband der Deutschen in Ungarn, Budapest herausgegeben.

Das deutsche Erbe Südungarns sichtbar machen

Die neue Stiftung Deutsches Institut macht das ungarndeutsche Erbe Südungarns sichtbar Mit großen Zielen: Archiv, Museum und Nachwuchsförderung sollen Kultur bewahren und neu beleben. Trotz finanzieller Hürden wächst eine beeindruckende Sammlung – getragen von Engagement und Vision. Wird es gelingen, junge Talente in der Region zu halten? Jetzt mehr über dieses spannende Projekt erfahren!

Die Initiationszeremonie (das „beitatás“) in Kötsching/Kötcse vor dem Kerbait

Die raue Initiationszeremonie „beitatás“ in Kötsching war einst Voraussetzung, um als junger Mann am Kerbait teilzunehmen. Mutproben, Zwang zum Trinken und harte Rituale machten den Übergang ins Erwachsenenalter unvergesslich – und gefährlich. Ein dramatischer Vorfall setzte dem Brauch schließlich ein Ende. Tradition oder Grenze überschritten? Entdecke die ganze Geschichte und ihre Hintergründe!

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