
Dialog statt Parteipolitik – Gregor Gallai im Interview
Gregor Gallai setzt auf kontinuierlichen Dialog statt politischer Grabenkämpfe. Im Fokus stehen starke Interessenvertretung, moderne Identität und die Zukunft der Ungarndeutschen. Wie er Herausforderungen wie Abwanderung, Sprachverlust und politische Spannungen meistern will, verrät er im Gespräch.
Vom Familienbetrieb zum industriellen Großabfüller. Josef Kleisz erzählt die Geschichte des Unternehmens,...
Der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich, kurz VLÖ. Ein Verein in...
Junge Perspektiven, neue Wege: Die ungarndeutsche Künstlerin Bernadett Breszkovics spricht über ihre vielschichtigen Werke, Inspiration im Alltag und die Rolle von Identität in der Kunst. Zwischen Gemeinschaft und Individualität zeigt sich: Offenheit und Eigenmanagement sind entscheidend für den Erfolg.
Judit Soltész-Hódosi zeigt mit ihrer Instagram-Seite, wie ungarndeutsche Traditionen auch im modernen Alltag ihren Platz finden können. Zwischen Familie, Alltag und Identitätssuche wird deutlich: Wurzeln zu bewahren ist heute eine bewusste Entscheidung. Ihre Mission: inspirieren, verbinden und Mut machen, das eigene Erbe neu zu entdecken.
Lesen Sie ein Interview mit dem Autor Dr. Georg Ritter in der Osterausgabe des Sonntagsblattes, die Ende März erscheint.
Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln: Immer mehr Menschen in Ungarn entdecken ihre deutsche Herkunft neu. Doch was bedeutet Identität heute – und welche Rolle spielen Sprache, Engagement und Gemeinschaft? Der Artikel zeigt, warum Herkunft nicht nur Erinnerung ist, sondern auch Verantwortung bedeutet
Eine Woche voller Musik, Tanz und echter Volkskultur: Der ungarndeutsche Musikant Franzl Mohl berichtet von seinen unvergesslichen Erlebnissen bei der Volksmusikwoche in Herrsching am Ammersee. Zwischen Jodlern, Workshops und nächtlichen Wirtshausrunden wird spürbar, wie lebendig Tradition sein kann – und warum sie Menschen über Grenzen hinweg verbindet.
Die Erinnerungen an Flucht, Verlust und Neubeginn bleiben lebendig: Beim runden Tisch zum 80. Jahrestag der Deportation der Kaltensteiner Ungarndeutschen teilten Zeitzeugen bewegende Geschichten ihrer Vertreibung und ihres Lebens danach. Ihre Berichte zeigen Schmerz, Mut und die tiefe Sehnsucht nach der verlorenen Heimat. Welche Schicksale sich hinter diesen Erinnerungen verbergen? Jetzt weiterlesen und eintauchen!
Ein altes Foto, eine Tracht – und eine bewegende Familiengeschichte zwischen Warschad und der DDR. Über die Facebook-Seite „Sváb kultúra és történetek“ wird Erinnerung lebendig: Christine Thieme erzählt vom Neuanfang ihrer vertriebenen Familie, vom Stolz auf die schwäbische Herkunft und von einer Heimat, die nie verloren ging. Wie prägt Tradition Generationen? Und warum blieb die Verbindung nach Ungarn so stark?
Heimat verbindet über Grenzen und Generationen hinweg: Beim 5. Donauschwäbischen Welttreffen in Ungarn und Serbien wurde Geschichte lebendig, wurden Wurzeln neu entdeckt und Brücken für die Zukunft gebaut. Begegnungen, Gedenkmomente, Musik und Tanz machten deutlich: Heimat ist mehr als ein Ort – sie ist ein Band der Zusammengehörigkeit. Was bewegte die Teilnehmenden besonders? Tauchen Sie ein in eine emotionale Reise
Die Vandalen hinterließen in Karthago mit den Antoninus-Pius-Thermen ein UNESCO-Erbe – 1500 Jahre nach ihrem Untergang. Und wir? In Ungarn verschwinden deutsche Kirchen, Friedhöfe und Häuser zunehmend aus dem Ortsbild. Unsere Sprache verstummt, doch unser bauliches Erbe könnte bleiben – wenn wir es schützen. Es geht um Wurzeln, Identität und Sichtbarkeit. Werden wir aktiv, bevor auch diese Spuren verwehen!
„Jeder Ungarndeutsche ein Musikant“ – in Waschludt/Városlőd wurde das beim 16. Landestreffen der Familienmusikanten lebendig. Generationen musizieren gemeinsam, bewahren schwäbische Tradition und geben Identität weiter – oft stärker durch Musik als durch Sprache. Von leidenschaftlichen Laien bis zu Profis: Hier wird Kultur familiär gelebt. Warum Akkordeons Herzen verbinden und Kinder ihre Väter zurück auf die Bühne holen?
„Wenn die Sprache wegfällt, dann ist alles Tanzen und Singen völlig umsonst“: Seit 55 Jahren prägt Johann Schuth die ungarndeutsche Medien- und Kulturszene. Im Gespräch blickt der NZ-Chefredakteur auf prägende Momente, redaktionelle Freiheit, Minderheitenpolitik und die Zukunft der Volksgruppe zurück. Warum für ihn alles an der Sprache hängt – und weshalb er dennoch Optimist bleibt, lesen Sie im Interview.
Ungarn setzte mit einer aktiven, wertebasierten Familienpolitik europaweit Akzente und erzielte zeitweise einen spürbaren demografischen Aufschwung. Doch Krisen, Inflation, gesellschaftlicher Wandel und strukturelle Schwächen bremsten den Erfolg. Der Beitrag analysiert Ursachen, Versäumnisse und neue Wege – auch mit Blick auf die Ungarndeutschen.
Die Zahl der Registrierten auf der Deutschen Liste sinkt spürbar – und das Tempo zieht an. Immer mehr Wahlbürger kehren ihr den Rücken, nicht nur bei den Deutschen, sondern auch bei anderen Nationalitäten. Kritiker sehen strukturelle Probleme, ungelöste Gerichtsurteile und wachsende Frustration. Wird das Vorzugsmandat dadurch ernsthaft gefährdet? Ein Blick auf Zahlen, Hintergründe und regionale Trends zeigt: Es könnte eng
Im Frühjahr 1944 begann auch in den schwäbischen Dörfern die Zerstörung gewachsener Gemeinschaften. Der Artikel erinnert an jüdische Familien aus Boschok, ihr friedliches Zusammenleben mit der deutschen Bevölkerung – und ihr tragisches Schicksal durch Holocaust, Verschleppung und Vertreibung. Persönliche Geschichten machen das Ausmaß des Verlustes greifbar und mahnen zum gemeinsamen Gedenken.
Eine lyrische Feier zwischen Kulturen und Sprachen. Im Wiener Pygmalion-Theater präsentierte Hans Dama zwei Gedichtbände, die eindrucksvoll zeigen, wie Lyrik Brücken baut – zwischen Deutsch und Rumänisch, zwischen Leben, Verlust und Natur. Seine Gedanken über das Wesen der Poesie und die Lesungen machten deutlich: Lyrik lebt vom Leser. Neugierig geworden? Jetzt weiterlesen und eintauchen
















