
Ungarn und Bayern verbindet mehr als Geschichte: Sprache, Kultur, Wirtschaft und Glaube könnten neue Brücken schlagen. Der Beitrag zeigt, welche Rolle die Ungarndeutschen dabei spielen können – von Bildung und Minderheitenpolitik bis zu ländlicher Entwicklung und kirchlichem Leben. Welche Chancen liegen in dieser alten Freundschaft? Jetzt weiterlesen!
Vom Familienbetrieb zum industriellen Großabfüller. Josef Kleisz erzählt die Geschichte des Unternehmens,...
Der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich, kurz VLÖ.
Ein Verein...
Kötsching erinnert an seine Gefallenen des Ersten Weltkriegs: an deutsche und ungarische Namen auf dem Denkmal, an vergessene Familiengeschichten und an persönliche Spuren wie die Relikte des Arztes Lajos Weser. Ein bewegender Blick auf Verlust, Erinnerung und die Pflicht, Geschichte zu bewahren.
Wie klang das „Kaiserdeutsch“ der Habsburger? Der Beitrag zeigt, wie sich aus ostmittelbairischen Dialekten, höfischer Mehrsprachigkeit und sächsischem Kanzleideutsch das Schönbrunner Hochdeutsch entwickelte – mit nachhaltigem Einfluss auf das österreichische Standarddeutsch. Ein spannender Blick auf Sprache, Macht und Identität im Donauraum.
Martin Haris verbindet Honvéd-Traditionspflege, Musik und mutige Geschichtsaufarbeitung: In Ödenburg und Harkau setzt er Zeichen für Erinnerung, Dialog und einen gemeinsamen nationalen Geschichtskonsens. Warum lebendige Erinnerung mehr ist als ein Denkmal – und was sie für Ungarn bedeuten kann?
Altbischof Michael Mayer blickt auf 85 bewegte Jahre zurück: deutsche Wurzeln, Glaube, Assimilation und die Frage, wie junge Ungarndeutsche heute Orientierung finden können. Warum Sprache mehr ist als ein Werkzeug – und weshalb Werte Halt geben können.
„Kirschblüten aus Harkau“ erzählt eine berührende ungarndeutsche Familiengeschichte als Graphic Novel: Christian Sohn verarbeitet darin die Vertreibung seiner Großmutter aus Harkau nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Interview spricht er über Erinnerung, Heimatverlust, künstlerische Gestaltung und die Kraft persönlicher Geschichten. Warum gerade Kirschblüten zum Symbol wurden?
Jugend als Hoffnungsträger – aber welche Rolle spielt Deutsch wirklich? Richard Guth fragt kritisch nach, warum selbst engagierte ungarndeutsche Jugendliche oft lieber nur auf Ungarisch kommunizieren, obwohl Deutschkenntnisse vorhanden sind. Zwischen Offenheit, Bequemlichkeit und Identitätsfrage entsteht eine wichtige Debatte über Sprache, Zugehörigkeit und Zukunft.
In Wemend wird ungarndeutsche Tradition schon im Kindergarten lebendig: Tracht, Mundart, Handwerk und deutsche Sprache gehören zum Alltag. Doch Sprachverlust, gesellschaftliche Veränderungen und neue pädagogische Herausforderungen prägen die Arbeit sechs Jahre nach dem ersten Besuch. Was hat sich verändert – und was macht Hoffnung?
Nationalitätenpolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Alexandros Pouros, designierter Fürsprecher der Ungarngriechen, fordert mehr Mut, Transparenz und eine Rückkehr zum Geist von 2011. Warum er das Wahlrecht, Förderentscheidungen und die Rolle der Fürsprecher kritisch sieht – und welche Chancen er für die griechische Gemeinschaft erkennt?
Was passiert, wenn ein ungarndeutsches Kind offiziell „Andreas“ statt „Andras“ heißen soll? Dieser persönliche Erfahrungsbericht zeigt, wie widersprüchliche Behördenpraxis Familien in eine absurde rechtliche Unsicherheit stürzt. Trotz gesetzlicher Möglichkeiten verweigern Ämter zweisprachige Eintragungen – mit dramatischen Folgen für Betroffene. Ein bewegender Einblick in ein grundlegendes Systemproblem und den Kampf um nationale Minderheitenrechte.
Wie entstand eines der „deutschesten“ Dörfer Ungarns? Der zweite Teil über Sagetal/Szakadát zeigt die spannende Geschichte der Ansiedlung durch Graf Mercy, das harte Leben der ersten deutschen Kolonisten und die Entwicklung eines bedeutenden lutherischen Zentrums in Tolnau. Auch kuriose Sitten, Bauernaufstände und Familiengeschichten machen den Beitrag besonders lesenswert. Jetzt eintauchen in die bewegte Vergangenheit der Donauschwaben!
Ein politisches Erdbeben erschüttert Ungarn: Die neue TISZA-Partei unter Peter Magyar erringt einen historischen Erdrutschsieg und beendet die Ära von Viktor Orbán. Ursachen sind Wirtschaftskrise, Skandale und gesellschaftliche Unzufriedenheit. Nun verspricht Magyar einen radikalen Systemwandel – doch viele Fragen bleiben offen.
Die Diasporagemeinde Napkor entdeckt ihre deutschen Wurzeln neu: Einst lebendig, verschwanden Sprache und Identität im Laufe der Zeit. Heute engagiert sich die Gemeinschaft aktiv für Traditionen, Kultur und Erinnerung. Von Wallfahrten bis zu lokalen Festen entsteht neues Bewusstsein für die eigene Herkunft. Was bedeutet Identität in einer Diaspora – und wie lässt sie sich wiederbeleben?
Irma Steinsch zeichnete 1937 ein ideologisch geprägtes Bild der „Schwabenbäuerin“ – als fleißige, kämpferische Hüterin des Deutschtums. Der Artikel entlarvt, wie NS-Propaganda Realität verzerrte, Frauenrollen instrumentalisierte und politische Konflikte in Ungarn umdeutete. Zwischen Mythos, Indoktrination und historischer Wahrheit entsteht ein spannender Blick auf Identität und Manipulation.
Nikolaus Nikolaus Lenau als Vordenker der Revolution? Der Artikel beleuchtet, wie seine oft unterschätzten epischen Werke im Vormärz trotz Zensur mutig für Freiheit, Demokratie und gegen Tyrannei eintraten. Inspiriert von der Französische Revolution spiegeln Figuren wie Savonarola den Kampf gegen Unterdrückung. Ein faszinierender Blick auf Literatur als Widerstand!
Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Mobilia” Kolos Kirchners, die im Géza-Féja-Gemeindehaus in Gran/Esztergom zu sehen ist, habe ich den Fotokünstler dazu befragt, was für eine Rolle in seinem persönlichen Leben die multiethnische Umgebung von Raitzenmarkt/Ráckeve und die deutsche Nationalitäten-Zugehörigkeit spielen. Herausgekommen ist ein authentisches und ehrliches Bekenntnis zu der deutschen Sprache und der Pflege der Nationalitätenkultur, der von der Donau beherrschten

















