Faszination Fundamente, Fluss und Fotografie. Interview mit Kolos Kirchner

Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Mobilia” Kolos Kirchners, die im Géza-Féja-Gemeindehaus in Gran/Esztergom zu sehen ist, habe ich den Fotokünstler dazu befragt, was für eine Rolle in seinem persönlichen Leben die multiethnische Umgebung von Raitzenmarkt/Ráckeve und die deutsche Nationalitäten-Zugehörigkeit spielen. Herausgekommen ist ein authentisches und ehrliches Bekenntnis zu der deutschen Sprache und der Pflege der Nationalitätenkultur, der von der Donau beherrschten Landschaft der Tschepele-Insel sowie der regen Inbetriebshaltung des deutschen und serbischen (!) Nationalitäten-Netzwerkes zwischen den Gemeinden Raitzenmarkt/Ráckeve, Tekele/Tököl, Taks/Taksony, Lórév, Szigetbecse usw.

Attraktiv sein für die madjarische Gemeinschaft

Wie kann Schule Identität stärken und gleichzeitig modern bleiben? László A. Szabó zeigt, wie innovative Ansätze wie 72-Minuten-Stunden, Gemeinschaftserlebnisse und starke Sprachförderung Schüler erfolgreich begleiten. Doch sinkende Zahlen und Assimilation stellen große Herausforderungen dar. Kann die madjarische Schule langfristig attraktiv bleiben?

Die 11. LdU-Jugendkonferenz in Ödenburg

Zukunft gestalten, Identität bewahren: Bei der 11. LdU-Jugendkonferenz in Ödenburg trafen sich engagierte junge Ungarndeutsche aus dem ganzen Land. Sie diskutierten Politik, lernten praxisnah Fördermöglichkeiten kennen und stärkten ihr Netzwerk. Zwischen Tradition, Dialog und Verantwortung zeigt sich: Die nächste Generation ist bereit, ihre Gemeinschaft aktiv zu prägen.

Wahlkrimi

Wahlkrimi bei den Ungarndeutschen: Wird Gregor Gallai das Mandat sichern – oder droht ein historischer Verlust? Sinkende Registrierungen, politische Spannungen und neue Kräfte wie Peter Magyar sorgen für Nervenkitzel. Zwischen Loyalität, Kritik und Mobilisierung entscheidet sich alles in den letzten Tagen.

Ungarndeutsche mit schwächerer Parlamentspräsenz?

Weniger registrierte Wähler, schwindende Chancen: Die ungarndeutsche Gemeinschaft steht vor einer entscheidenden Wahl. Wird das privilegierte Mandat im Parlament verloren gehen? Trotz Reformen und früherer Erfolge scheint 2026 ein Wendepunkt zu sein. Zwischen Identität und politischer Einflussnahme müssen viele neu abwägen…

Mein deutsches Erbe

Ein persönlicher Weg zwischen Verdrängung und Wiederentdeckung: Die Autorin erzählt, wie sie ihr ungarndeutsches Erbe erst spät erkannte – und durch die deutsche Sprache neu entdeckte. Trotz familiärer Brüche und historischer Traumata wurde Deutsch zu ihrer inneren Heimat. Heute lebt sie ihren Traum, unterrichtet die Sprache und gibt ihr Erbe weiter.

Wahl(Recht) und die Nationalitäten

Minderheiten im Wahlsystem – Chance oder strukturelles Dilemma? Die Analyse von Dr. Dora Frey zeigt, warum nationale Minderheiten in Ungarn trotz neuer Regeln weiterhin vor großen Hürden stehen. Zwischen Wahlrecht, politischem Einfluss und sinkender Wählerzahl spitzt sich die Lage zu – besonders für die Ungarndeutschen. Wird 2026 noch ein eigener Abgeordneter möglich sein?

Im Zeichen des Dialogs

Dialog statt Parteipolitik – Gregor Gallai im Interview Gregor Gallai setzt auf kontinuierlichen Dialog statt politischer Grabenkämpfe. Im Fokus stehen starke Interessenvertretung, moderne Identität und die Zukunft der Ungarndeutschen. Wie er Herausforderungen wie Abwanderung, Sprachverlust und politische Spannungen meistern will, verrät er im Gespräch.

Der Windkönig

Es ist knapp über 50 Jahre her, dass eine Folge von Sagen, Märchen und überlieferten Erzählungen aus der Branauer Region (Komitat Branau) vom Leben der Bergleute erschien. Die Märchen der Branauer Bergleute wurden von Dr. Karl Vargha und Dr. Béla Rónai gesammelt und im Band “Der schlaue Bergmannsknappe” im Jahr 1973 vom Demokratischen Verband der Deutschen in Ungarn, Budapest herausgegeben.

Das deutsche Erbe Südungarns sichtbar machen

Die neue Stiftung Deutsches Institut macht das ungarndeutsche Erbe Südungarns sichtbar Mit großen Zielen: Archiv, Museum und Nachwuchsförderung sollen Kultur bewahren und neu beleben. Trotz finanzieller Hürden wächst eine beeindruckende Sammlung – getragen von Engagement und Vision. Wird es gelingen, junge Talente in der Region zu halten? Jetzt mehr über dieses spannende Projekt erfahren!

Die Initiationszeremonie (das „beitatás“) in Kötsching/Kötcse vor dem Kerbait

Die raue Initiationszeremonie „beitatás“ in Kötsching war einst Voraussetzung, um als junger Mann am Kerbait teilzunehmen. Mutproben, Zwang zum Trinken und harte Rituale machten den Übergang ins Erwachsenenalter unvergesslich – und gefährlich. Ein dramatischer Vorfall setzte dem Brauch schließlich ein Ende. Tradition oder Grenze überschritten? Entdecke die ganze Geschichte und ihre Hintergründe!

Eigenmanagement ist in unserer Branche unentbehrlich

Junge Perspektiven, neue Wege: Die ungarndeutsche Künstlerin Bernadett Breszkovics spricht über ihre vielschichtigen Werke, Inspiration im Alltag und die Rolle von Identität in der Kunst. Zwischen Gemeinschaft und Individualität zeigt sich: Offenheit und Eigenmanagement sind entscheidend für den Erfolg.

Die Kraft des familiären Erbes

Judit Soltész-Hódosi zeigt mit ihrer Instagram-Seite, wie ungarndeutsche Traditionen auch im modernen Alltag ihren Platz finden können. Zwischen Familie, Alltag und Identitätssuche wird deutlich: Wurzeln zu bewahren ist heute eine bewusste Entscheidung. Ihre Mission: inspirieren, verbinden und Mut machen, das eigene Erbe neu zu entdecken.

Zeitzeugen berichten über die dunkelste Zeit in der Geschichte des Ungarndeutschtums

Lesen Sie ein Interview mit dem Autor Dr. Georg Ritter in der Osterausgabe des Sonntagsblattes, die Ende März erscheint.

Erbe verpflichtet

Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln: Immer mehr Menschen in Ungarn entdecken ihre deutsche Herkunft neu. Doch was bedeutet Identität heute – und welche Rolle spielen Sprache, Engagement und Gemeinschaft? Der Artikel zeigt, warum Herkunft nicht nur Erinnerung ist, sondern auch Verantwortung bedeutet

Mit Heimatpflege in die Stratosphäre

Eine Woche voller Musik, Tanz und echter Volkskultur: Der ungarndeutsche Musikant Franzl Mohl berichtet von seinen unvergesslichen Erlebnissen bei der Volksmusikwoche in Herrsching am Ammersee. Zwischen Jodlern, Workshops und nächtlichen Wirtshausrunden wird spürbar, wie lebendig Tradition sein kann – und warum sie Menschen über Grenzen hinweg verbindet.

Folgen Sie uns in den sozialen Medien!

Spende

Um unsere Qualitätsarbeit ohne finanzielle Schwierigkeiten weitermachen zu können bitten wir um Ihre Hilfe!
Schon mit einer kleinen Spende können Sie uns viel helfen.

Teilen:
Geben Sie ein Suchbegriff ein, um Ergebnisse zu finden.

Newsletter

Möchten Sie keine unserer neuen Artikel verpassen?
Abonnieren Sie jetzt!